Glasfaser – Kurzdefinition

Glasfasern sind, was der Name sagt: dünne Fasern aus Glas. Kabel mit Strängen aus Glasfasern spielen vor allem in der Telekommunikation eine wichtige Rolle, da sie Datenübertragungen mit hoher Bandbreite und Geschwindigkeit ermöglichen.

Glasfaser-Verbindungen gelten als der Goldstandard in der Netzwerktechnik, da sie hohe Geschwindigkeiten auch über größere Distanzen ermöglichen und gleichzeitig weniger störungsanfällig sind. Sie sind somit die leistungsstärkere Alternative zu klassischen DSL-Verbindungen.


Im professionellen Bereich sind Glasfaserkabel bereits unter anderem in Backbone-Netzwerken von Internet-Service-Providern, großen Unternehmen und Universitäten etabliert. Für Privathaushalte variiert die Verfügbarkeit je nach Region. Der Ausbau nimmt jedoch Fahrt auf. Die sogenannte Kupfer-Glasfaser-Migration wird inzwischen auch von der Politik vorangetrieben.


Ein Positionspapier (PDF) des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung skizziert die Pläne zum Wechsel von DSL auf Glasfaser und der Abschaltung der Kupfernetze. Demnach ist damit zu rechnen, dass in Deutschland erste Modellregionen im Jahr 2028 auf Glasfaser umgestellt werden. Voraussichtlich zwischen 2035 und 2040 soll der Wechsel bundesweit abgeschlossen und das Kupfernetz vollständig abgeschaltet sein.

Wie funktioniert Glasfaser-Internet?

Bei Glasfaser-Anschlüssen werden Lichtsignale durch Glasfaserleitungen geleitet:

  • Ein Router übersetzt elektrische Signale mithilfe einer Laserdiode in Lichtimpulse.
  • Diese Lichtimpulse werden über das Glasfaserkabel in Form von gebündelten Lichtwellen transportiert. Eine spezielle Ummantelung sorgt für eine geringere Lichtbrechung und damit für einen nahezu verlustfreien Transport.
  • Am Glasfaseranschlusspunkt (ONT; Optical Network Termination) werden die Lichtimpulse wieder in elektrische Signale übersetzt und dann im lokalen Netzwerk weitergeleitet.

Vor- und Nachteile von Glasfaser-Internet

Vorteile

  • Hohe Geschwindigkeit: Glasfasern ermöglichen Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s.
  • Geringere Signalverluste: Im Vergleich zu Kupferkabeln sind die Signalverluste bei Glasfaser minimal.
  • Widerstandsfähigkeit: Glasfaserkabel sind unempfindlich gegen elektromagnetische Störungen, da kein elektrisch leitendes Material verwendet wird.

Nachteile

  • Verfügbarkeit: Anders als DSL-Anschlüsse sind Glasfaser-Zugänge noch nicht in jedem Haushalt vorhanden, sondern erfordern zunächst den Ausbau des lokalen Netzes.
  • Neue Hardware: Der Wechsel auf Glasfaser erfordert meistens auch die Anschaffung eines neuen Routers.
  • Kosten: Zumindest derzeit sind Glasfaser-Verträge im Vergleich zu DSL-Alternativen oft teurer.

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